Er hatte mir gesagt, wie er beerdigt werden wollte. In einem der schwersten Momente meines Lebens gab mir dieses kleine Detail Erleichterung. Ich musste nicht raten. Ich wusste, dass ich das Richtige für ihn tat.
Mir wurde klar, wie mächtig dieses Gefühl ist — und wie selten. Die meisten Familien müssen bei allem raten. Also wollte ich etwas bauen, das es Menschen leichter macht, zu teilen, was sie sich wünschen, bevor sie nicht mehr da sind.
Das Seltsame daran? Über die eigene Planung will fast niemand sprechen. Bestattungsinstitute sind dunkel, braun, still und traurig. Meine Generation will den letzten Moment des Lebens nicht in einem Raum planen, der sich wie ein Wartezimmer für Trauer anfühlt.
Wir planen Urlaube auf die Minute genau. Flüge. Hotels. Restaurants. Aktivitäten. Aber irgendwie planen wir nicht die eine Reise, die wir garantiert alle antreten.
Soweit irgendjemand weiß, weiß niemand wirklich, was nach dem Tod passiert. Warum muss sich dann alles darum so deprimierend anfühlen? Vielleicht ist das Lebensende nicht nur etwas zum Fürchten. Vielleicht ist es etwas, auf das wir uns mit Ehrlichkeit, Neugier — und sogar ein bisschen Humor — vorbereiten können.
When I Die™ gibt es, um dieses Gespräch leichter zu machen. Es ist ein Ort, um deine Wünsche, deine Geschichten und die Details festzuhalten, bei denen deine Liebsten nicht raten sollten. Und das auf eine Art, die menschlich, hell und vielleicht sogar ein bisschen lustig ist.
Tatjana gründete When I Die™, nachdem sie selbst erlebt hatte, wie viel Erleichterung ein klar geäußerter Wunsch mitten in der Trauer geben kann.