Für später. Also hoffentlich viel später.

Bring deinen letzten Willen in Bestform. Solange du noch mitreden kannst.

In zehn Minuten ist das Wichtigste geklärt: Wer muss Bescheid wissen? Wo liegt der ganze Kram? Und soll bei deiner Beerdigung wirklich Coldplay laufen? Deine Familie wird dir dankbar sein. Später.

Privat bis ins Grab. Geteilt wird nur, was du freigibst.

Heute eine Frage. Morgen vielleicht noch eine.

Eine kleine Frage für den Anfang

Wie soll dein großer Abgang aussehen?

„Draußen, entspannt, gute Snacks. Wer ‚Trauerfeier‘ sagt, muss einen ausgeben.“

Welcher Song soll nur über deine Leiche gespielt werden?

„Coldplay. Selbst dann nicht.“

Du hast 3 Fragen beantwortet.

Sieht schon ziemlich lebendig aus.

So funktioniert’s

Drei Schritte. Kein Notar. Kein Weihrauch. Kein Drama.

  1. 1

    Regel erst mal den wichtigen Kram

    Das Wichtigste schaffen die meisten in etwa zehn Minuten.

    Ein paar Antworten – und deine Familie muss später nicht dein gesamtes Leben archäologisch ausgraben.

  2. 2

    Plane deinen Abgang mit Stil

    Musik, Stimmung, Geschichten und die Frage, wer definitiv kein Mikrofon bekommen sollte. Ernst, albern oder irgendwo dazwischen – Hauptsache, es klingt nach dir. Deine Antworten werden automatisch zu einem klaren, druckbaren Plan.

  3. 3

    Weih jemanden ein

    Teile deinen Plan mit einer Person, der du vertraust. Sie sieht erst etwas, wenn du ihn freigibst. Keine Sorge: Für die Nachricht ‚Hallo, hier ist mein Todesplan‘ liefern wir eine weniger seltsame Formulierung mit.

Das bekommst du

Kleine Fragen. Klare Antworten. Kein posthumes Chaos.

Fragen, die nicht nach Amt klingen

Kurz, konkret und manchmal ein bisschen unverschämt. Damit du tatsächlich antwortest, statt das Thema weitere sieben Jahre zu verdrängen.

Ein Plan mit deiner Handschrift

Deine Antworten werden zu einem übersichtlichen Plan. Nur besser lesbar als der Zettel neben deinem Router.

Teilen ohne Todesfall-Newsletter

Du entscheidest, wer was sehen darf. Niemand wird automatisch informiert, erschreckt oder vorsorglich zur Beerdigung eingeladen.

Warum wir das gebaut haben

Sterben ist menschlich. Danach herrscht häufig Zettelwirtschaft.

Wenn jemand stirbt, müssen Angehörige plötzlich Antworten auf Fragen finden, die vorher niemand stellen wollte. Wo liegen die Unterlagen? Was war gewünscht? Und warum gibt es drei Ordner mit der Aufschrift ‚Wichtig‘? When I Die™ sorgt dafür, dass deine Liebsten später einen Plan haben – statt nur Rätselraten.

„Als mein Vater starb, war ich dankbar, dass er mir gesagt hatte, wie er beerdigt werden wollte. Mitten in der Trauer gab mir dieses eine Detail echte Erleichterung.“

— Tatjana, Gründerin

„Es fing als Witz an. Dann fiel mir auf: Meine Familie hat wirklich keine Ahnung, wo irgendwas liegt.“